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Yacht- und Bootswerft Rathje

Yacht- und Bootswerft Rathje  

Prieser Strand 14a
24159 Kiel
Deutschland
 
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Webseite www.bootswerft-rathje.de
Telefon: 0431 22092 - 0
Fax: 0431 22092 - 10
1922 gründete Bootsbaumeister Paul Rathje am heutigen Standort am Westufer der Kieler Förde die Bootswerft, die sich noch heute in Familienbesitz befindet und in der dritten Generation geführt wird. Mit dem Holzbootsbau begann die jetzt über 80-jährige Werftgeschichte, in deren Verlauf unzählige Boote die Werft verließen. Segelyachten, Motorboote, Pinassen, Barkassen, Jollen, Ausflugsboote ebenso wie Fischkutter wurden gebaut. Heute machen Instandsetzungen einen großen Teil der Aufträge aus.

Ebenso haben neue Boote ihren Platz im Auftragsspektrum. Spezialisten für Neubauten sowie die An­fertigung von Masten, Spieren und Stabdecks aus ausgesuchten Hölzern, für Reparaturarbeiten in Holz, GFK, Stahl und Aluminium, für Aus- und Umbauten, Refits sowie für Motorisierungen und technische Einbauten garantieren kompetente und qualifizierte Hilfe bei allen anstehenden Fragen. Mit einem stationären Kran werden Yachten bis 25 Tonnen aus dem Wasser gehoben, für größere Schiffe steht eine Hallenslipanlage bis 150 Tonnen und 30 Meter Länge sowie eine Außenslipanlage bis 180 Tonnen zur Verfügung. Plätze im Winterlager und Wasserliegeplätze runden das Angebot ab. Darüber hinaus hat sich die Werft beim Service und der Reparatur von Behördenfahrzeugen einen guten Namen gemacht.

Eins der viel beachteten Projekte in der jüngeren Geschichte der Werft war der Nachbau einer 23 Meter langen Hansekogge. In diesem ABM-Projekt unter wissenschaftlicher Beratung des Schifffahrtsmuseums Bremerhaven erhielten arbeitslose Jugendliche und ältere Ar­beitnehmer die Gelegenheit, sich zum Bootsbauer ausbilden zu lassen. Auch die Kompetenz der Bootswerft Rathje im Motorenbereich spielte bei diesem Schiff eine Rolle - vier Jahre nach dem Stapellauf wurde die Kogge mit einem hochmodernen Jet-Antrieb ausgerüstet. Besonderen Wert wird auf Fachkompetenz, Vielseitigkeit und Flexibilität sowie Zuverlässigkeit gelegt. Hierfür stehen nicht nur die Beschäftigung langjähriger Fachkräfte und deren Fortbildung, sondern auch die jährliche Einstellung von zwei bis drei neuen Auszubildenden im Bootsbauerhandwerk.


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